Das Ende der Selbstständigkeit

Das Ende der Selbstständigkeit.Zur Geschichte von Hangen-Wahlheim im 18. und 19. Jahrhundert
Es war meine Absicht, die Bevölkerung von Hangenwahlheim möglichst nieder zu halten, indem wenn Leuthe sich dorten befinden, die sich nicht reethlich ernähren, zu befürchten ist, daß allen arthen von Beschädigungen gegen das Eigenthum anderer Bürger nicht allein, sondern auch die Fälle eintreten, daß solche zahlreiche fremde vermögenslose Familien der hießigen Gemeinde zu Last fallen. Diese Absicht ist mir auch seit einigen Jahren ziemlich gelungen.

Mit dieser Beschreibung seiner Politik gegenüber dem kleineren Ortsteil verlieh der Alsheimer Bürgermeister Georg Jacob Hirsch im Februar 1834 in einem Schreiben an die Provinzialdirektion in Mainz seinem Unmut über den von ihm und dem Gemeinderat nicht befürworteten Zuzug zweier Familien nach Hangen-Wahlheim Ausdruck. Beide Familien seien arm und hätten ihre Kinder in ihren Heimatsorten nur mit Bettelei ernähren können. Wenn solche Übersiedlungen gestattet würden, so Hirschs Überzeugung, so wird Hangenwahlheim wieder in seinen früheren Ruf zurücktretten.

Gunter Mahlerwein

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